Die 18. Alpentour-Trophy lässt die Planai beben!

09.06.2016


Die edlen Bikes sind längst auf Hochglanz poliert, die absoluten Superstars der Szene geben sich die Ehre und fahren um wertvolle Punkte für die UCI-Weltrangliste. Die Liste der Favoriten ist lang, 198 Kilometer und insgesamt 8800 Höhenmetern gilt´s querfeldein zu überwinden.

Alban Lakata, 36-jähriger Routinier und zweifacher Sieger des rot-weiß-roten Highlights geht auf den Hattrick los. Dass es nicht leicht wird, ist dem Osttiroler, der bei der EM in Lettland gerade erst Sechster wurde, aber sonnenklar.

 

Hier ein kurzer Auszug seiner größten Feinde:

Tony Longo (It): Legendär war sein letztjähriger Gesamtsieg aus zwei Gründen. Der Italiener schaffte es auf den Thron, ohne einen einzigen Tagessieg zu feiern. Und sein Vorsprung von nur einer Sekunden auf Lakata ging natürlich als der geringste in die Geschichte ein. Heuer hat es Longo bei vier Starts einmal als Dritter aufs Podest geschafft, zweimal ging´s in die Top Ten.

Kristian Hynek (Tsch): Ein Konkurrent Lakatas aus dem eigenen Stall (Topeak Racing Team), der vollgepumpt mit Selbstvertrauen (EM-Bronze in Lettland) in die Steiermark kommt. Der 36-Jährige, der schon 2012 bei der Alpentour ganz oben stand, kam erst heuer zum Team und fühlt sich pudelwohl. „Es ist ein tolles Gefühl, in der Topliga des Mountainbike-Sports angekommen zu sein.

Daniel Geismayr (Ö): Der Vorarlberger will´s heuer offenbar ganz genau wissen, hat schon 13 Rennen in den Beinen. Die nötige Form für die Alpentour holte sich Gaismayr, der 2015 auf der letzten Etappe den Gesamtsieg wegen eines Kettenrisses vergab, etwa beim Cape Epic in Südafrika. Dort holte er nach sieben Etappen den achtbaren neunten Platz.

Periklis Ilias (Gr): Der Marathon-Weltmeister von 2012 kam letztes Jahr als Achter souverän in die Top Ten und hat Blut geleckt. Der 29-Jährige startete richtig gut ins Jahr 2016, feierte nicht nur insgesamt vier Tagessiege, sondern auch den Gesamtsieg bei der Andalusien-Rundfahrt.

Rudi van Houts (Hol): „Ich hab mein Olympia-Ticket“, ließ der 32-Jährige anfangs der Woche wissen. Damit ist auch klar, dass es an Motivation bei seiner Premiere auf der Planai keineswegs mangeln wird. Dem U23-Europameister von 2005 fehlen bei den „Großen“ noch die ganz großen Erfolge, da würde ein Sieg bei der Alpentour perfekt ins Bild passen.

Samuele Porro (It): Das Team Trek-Selle San Marco hat spät genannt, könnte aber umso schneller ins Ziel eilen. Neben Porro, der bei der WM letztes Jahr Siebenter wurde, hat das italienische Team mit Alexey Medvedev oder Ivan Gutierrez weitere Kaliber, die jederzeit um den Sieg mitfahren können oder unterstützend im Kampf um den Gesamtsieg eingreifen können.

Olympiasieger Bart Brentjens (Hol): Im Kampf um den Gesamtsieg wird der mittlerweile 47-Jährige nicht eingreifen können, dennoch kommt der unumstrittene Superstar der 90er jedes Jahr gerne nach Schladming. „Ich habe eine tiefe Freundschaft zu Organisator Gerhard Schönbacher und fahre dieses Rennen immer wieder gerne. Es ist eine tolle Herausforderung und man kann viele Kontakte knüpfen, da fast die gesamte Weltelite da ist.“

Vergleichbar ist der Sport mit seiner Glanzzeit (er holte als erster Athlet Olympia-Gold im Cross-Country-Bewerb) längst nicht mehr. „Alleine, wenn ich ans Gewicht denke: Ich bin mit einem 15-Kilo-Rad gefahren, jetzt hat´s vielleicht sechs oder sieben. Und bei der Schaltung gibt´s viel mehr Möglichkeiten als früher. Athletischer sind die Fahrer sicher nicht geworden, denn Kraft haben wir damals auch schon viel haben müssen.“ Heuer jährt sich der Olympiasieg des Superstars übrigens zum 20. Mal.

 

Die Alpentour Trophy startet am 9. Juni mit einer Marathonetappe über den Hauser Kaibling und endet am 12. Juni mit einem Zeitfahren auf die Planai.

 

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